"Arsch huh! FC gegen Rassismus!"
Trikots ersteigern!
Der 1. FC Köln hat Stellung gegen Rassismus bezogen und reihte sich damit in die breite Kölner Bürgerbewegung gegen den sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“ der rechtsextremen Parteien „Pro Köln“ und „Pro NRW“ ein.
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Auf Initiative von Oberbürgermeister Fritz Schramma und Wolfgang Niedecken von BAP stellte sich das komplette FC-Team inklusive Vize-Präsident Jürgen Glowacz und FC-Geschäftsführer Claus Horstmann auf zum Mannschaftsfoto der besonderen Art. Auf den Spieler-Trikots und Polohemden der Trainer und Betreuer prangte das Logo „Arsch huh, Zäng ussenander! Gegen Rassismus + Neonazis“.
Christoph Daum hierzu: „Es ist wichtig, dass wir für bestimmte Grundwerte eintreten und darauf aufmerksam machen, dass Köln für Toleranz, Offenheit und Integration steht. Wir wollen den Leuten sagen: "Schaut hin – schaut nicht weg! Das ist unsere Gesellschaft – das sind unsere Werte!“
Fritz Schramma und Wolfgang Niedecken, die auf dem Foto Faryd Mondragon einrahmen, zeigten sich von der spontanen Unterstützung des 1. FC Köln begeistert. Wolfgang Niedecken: „Ich finde das großartig. Wenn es in Köln ein Beispiel für multikulturellen Zusammenhalt gibt, dann ist das der FC.“ Und Fritz Schramma ergänzte: „Der FC muss ja am Samstag in Bielefeld spielen und kann daher nicht auf die Demo kommen, deshalb finde ich es super, dass der Club den Gedanken auf diese Weise mit trägt.“
Zur Information
Am 20. September führten die rechtsextremen Parteien „Pro Köln“ und „Pro NRW“ auf dem Kölner Heumarkt eine Kundgebung im Rahmen ihres sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“ durch, zu dem Rechtsextreme aus ganz Europa anreisen wollten. Angeführt von Oberbürgermeister Fritz Schramma und den Repräsentanten der demokratischen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie zahlreichen Initiativen und Organisationen hatte sich hiergegen in Köln ein breiter Widerstand formiert. Auch der 1. FC Köln setzt sich seit jeher für Weltoffenheit und Toleranz ein, aktuell bilden Spieler aus 15 Nationen zusammen ein Team.




